Weltstars der Kunstszene wie Erwin Wurm, Olafur Eliasson, Tracy Emin, Beat Streuli und Yinka Shonibare genauso wie die international anerkannten Größen Candida Höfer, Thomas Ruff, Jörg Sasse, Thomas Demand, Elger Esser, Stephan Balkenhol, Günther Förg, Rosemarie Trockel, Andreas Slominski, Mischa Kuball, Gregor Schneider und Neo Rauch – sie alle haben eines gemeinsam: Ganz am Anfang ihrer Karriere stand eine Förderkoje auf der ART COLOGNE. Damit ist der Internationale Kunstmarkt in Köln, der vom 21. bis 25. April 2010 zum 44. Mal stattfindet, eine der wichtigsten Plattformen für den Kunst schaffenden Nachwuchs.

Seit 30 Jahren unterstützt die ART COLOGNE junge, außergewöhnliche Künstler aus dem In- und Ausland mit dem Förderprogramm „New Positions“, für das der Bund, das Land Nordrhein-Westfalen, die Koelnmesse und der Bundesverband Deutscher Galerien und Editionen (BVDG) finanzielle Mittel zur Verfügung stellen. Das Prinzip ist seit 30 Jahren dasselbe: 25 von einer wechselnden, unabhängigen Fachjury ausgewählte junge Talente – 2010 aus 12 Ländern – beziehen während der ART COLOGNE je 25 Quadratmeter große Förderkojen direkt neben den Ständen ihrer Galeristen. Für viele Nachwuchskünstler bedeute dies „einen ersten öffentlichen Auftritt nach der Akademiezeit oder autodidaktischem Arbeiten mit der Möglichkeit, eine Einzelpräsentation von Werken oder eine ortspezifische Arbeit zu zeigen,“ schreibt die Kölner Kuratorin und Autorin Renate Goldmann anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Förderprogramms 2005.

Seit diesem Jubiläumsjahr erhält einer der Nachwuchskünstler außerdem einen Sonderpreis für sein Wirken. Auch 2010 wird einer der 25 mit dem AUDI Art Award for New Positions ausgezeichnet. Der Preis beinhaltet eine Einzelausstellung in der Kölner artothek und eine Katalogveröffentlichung im Gesamtwert von rund 10.000 Euro. Die Preisverleihung findet am Freitag, 23. April 2010, um 15.00 Uhr, auf der ART COLOGNE statt.


25 mal 25 New Positions
Junge Künstlerinnen und Künstler lassen sich immer seltener einem einzelnen künstlerischen Genre zuordnen, sie arbeiten immer mehr grenzüberschreitend…

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